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Horace Lambert Alexander Hood

Horace Lambert Alexander Hood

Hon. Sir Horace Lambert Alexander Hood KCB (
- 1870; † 31. Mai 1916 auf hoher See) war ein Konteradmiral der britischen Royal Navy. Hood war als jüngerer Sohn des 4. Viscount Hood ein Nachfahre des berühmten Admirals Samuel Hood, 1. Viscount Hood. Er trat 1883 in die Royal Navy ein und diente auf der Temeraire und der Hyacinth. Während des samoanischen Hurrikans 1889 diente er als Leutnant zur See (midshipman) auf der Calliope. Im ersten Weltkrieg nahm er an der Verteidigung Flanderns und der Schlacht an der Yser teil. Er kommandierte die Dritte Schlachtkreuzerschwadron von Sir John Jellicoes Grand Fleet. Er starb zusammen mit seinen Männern an Bord seines Flaggschiffs Invincible, als sie während der Skagerrakschlacht explodierte. Nur sechs Männer konnten dabei gerettet werden. Hood wurde postum zum Ritter des Bathordens (K.C.B.) ernannt. Nach dem kinderlosen Tod seines Bruders, des 5. Viscounts Hood, gingen die Titel der Familie auf seine beiden Söhne und deren Nachkommen über. Hood, Horace Lambert Alexander Hood, Horace Lambert Alexander Hood, Horace Lambert Alexander Hood, Horace Lambert Alexander Hood, Horace Lambert Alexander Hood, Horace Lambert Alexander Hood, Horace Lambert Alexander

Order of the Bath

Der Most Honourable Order of the Bath (englisch, Bathorden, wörtlich Höchst Ehrenvoller Orden vom Bade) ist der viertwichtigste Orden der britischen Krone. Er wurde 1399 von Heinrich IV. gestiftet und hat seinen Namen von dem der Aufnahme ursprünglich voran gehenden symbolischen Ritus des Bades.

Geschichte

Der Orden hatte anfangs nur eine Klasse und bestand aus einem Oberhaupt, einem Großmeister (Great Master of the Bath, G.M.B.) und 36 Rittern (Knight of the Bath, K.B.). Nachdem er im Lauf der Zeit ganz in Vergessenheit geraten war, erneuerte ihn Georg I. am 25. Mai 1725 und machte ihn zu einem Verdienstorden für Militär und Zivil, indem er ihm ausführliche Statuten gab. Eine Erweiterung der Statuten führte Extraritter ein. Am 2. Januar 1815 wurden diese abermals modifiziert. Dabei wurde der Orden in drei Klassen neu eingeteilt:
- Bathorden erster Klasse (Knight Grand Cross of the Order of the Bath, G.C.B.): Ritter-Großkreuze, Militärpersonen vom Rang eines Generalmajors oder Konteradmirals (Anzahl 72), Zivilisten, zur Belohnung namentlich im diplomatischen Dienst (Anzahl 12)
- Bathorden zweiter Klasse (Knight Commander of the Order of the Bath, K.C.B.): Ritterkommandeure, Militärpersonen vom Rang eines Oberstleutnants oder Vollkapitäns (Anzahl 180)
- Bathorden dritter Klasse (Companion of the Order of the Bath, C.B.): Genossen (companions), Offiziere der Armee ohne bestimmte Zahl Am 14. April 1847 wurden auch der zweiten und dritten Klasse Zivilabteilungen hinzugefügt. Die am 31. Januar 1859 von Königin Viktoria gegebenen Statuten bestimmen die Zahl wie folgt:
- Großkreuze Militär 50, Zivil 25
- Kommandeure Militär 110, Zivil 50
- Genossen Militär (nicht unter dem Major) 550, Zivil 200.
- Jede Klasse hat außerdem Ehrenmitglieder, ausschließlich Ausländer.

Aussehen

Die Embleme des Ordens bestehen für
- die Großkreuze in einer goldenen Halskette: 9 Reichskronen und 8 goldene Zepter mit Rose, Distel und Klee, durch 17 Knoten verbunden;
  - in dem Ordenszeichen für Zivil, bestehend in einem goldenen Oval, darauf das Zepter, die drei Reichskronen nebst Rose, Distel und Klee, umgeben von dem Ordensmotto: "Triajuncta in uno" (lat. Drei vereint in Einem),
  - für Militär, bestehend in einem goldenen Malteserkreuz mit acht Spitzen, im Mittel auf weißem Email die drei Kronen zwischen Rose, Distel und Klee mit zwei roten Umkreisen, darauf "Triajuncta in uno", zwei Lorbeerkränzen und darunter dem Motto: "Ich dien".
- Das Ordenszeichen der Kommandeure und Genossen ist dasselbe, nur kleiner. Das Großkreuz wird bei Festen an der Kette, sonst am Band über die Schulter, das Kommandeurzeichen am Band um den Hals, das Zeichen der Genossen im Knopfloch getragen. Der Stern der Zivilgroßkreuze besteht aus dem Mittel mit drei goldenen Reichskronen, umgeben von einem Reif in rotem Emaille mit dem Motto: "Triajuncta in uno" und einem Lorbeerkranz, welcher auf einem vierarmigen silbernen Stern liegt, aus dessen Winkeln Flammen hervorgehen; unter dem Mittel ein Band mit dem Motto: "Ich dien". Der Stern der Militärgroßkreuze besteht aus einem goldenen Malteserkreuz mit silbernen Flammen und dem Mittel wie zuvor. Der Stern der Kommandeure ist von Silber in der Form eines Kreuzes und mit.dem Mittel wie zuvor. Das Ordenskleid besteht in einem karmesinroten Atlasmantel mit dem Stern in Stickerei, dazu Oberrock, Unterkleid und Mütze. Das Band des Ordens ist karmesinrot. Die Ritter der beiden anderen Klassen haben Titel und Rang der Ritter (knights) des Reichs. Der Ordenstag ist der 20. Oktober.

Literatur


- Statutes of the most honourable Order of the Bath. - London : Harper, 1820 Bath

31. Mai

Der 31. Mai ist der 151. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 152. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 214 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1669 - Wegen seiner nachlassenden Sehkraft macht Samuel Pepys, ein hoher Beamter im britischen Schatz- und Flottenamt (secretary of the Admirality), den letzten Eintrag in sein Tagebuch.
- 1740 - Friedrich II., später Friedrich der Große und Alter Fritz genannt, tritt als Preußens König die Nachfolge seines verstorbenen Vaters Friedrich Wilhelm I. an.
- 1849 - Märzrevolution: In der Frankfurter Paulskirche hält die deutsche Nationalversammlung ihre letzte Sitzung ab.
- 1861 - Im Zuge des Basler Stadterweiterungsgesetz von 1859 wird das Aeschentor abgerissen.
- 1902 - Ende des Burenkrieges in Südafrika.
- 1906 - Bei einem Attentat auf die Hochzeit des spanischen Königs Alfons XIII. sterben mehr als zwanzig Menschen.
- 1910 - Geschichte Südafrikas: Mit der Südafrikanischen Union entsteht ein Dominion.
- 1916 - Skagerrakschlacht - Größte militärische Auseinandersetzung der Hochseeflotte der deutschen Kaiserlichen Marine und der Grand Fleet der Royal Navy in den Gewässern vor Jütland.
- 1940 - Die deutsche Luftwaffe bombardiert Coventry in England.
- 1945 - Im Brünner Todesmarsch werden 25.000 Deutsche aus Brünn vertrieben, 10.000 überleben nicht.
- 1952 - General Dwight D. Eisenhower scheidet aus dem Militärdienst aus.
- 1961 - Die "Republik Südafrika" wird ausgerufen, nachdem das Land auf Druck der anderen Mitglieder aus dem britischen Commonwealth ausgetreten war.
- 1980 - In Zürich setzen sich die am Vorabend begonnenen Jugendunruhen fort.
- 1982 - Der konservative Belisario Betancur Cuartas wird als Nachfolger des liberalen Julio César Turbay Ayala zum Präsidenten von Kolumbien gewählt.
- 1990 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Singapur. In Kraft seit dem 23. August 1991
- 1991 - Die Bürgerkriegsparteien Angolas stimmen in Bicesse, Portugal, dem Waffenstillstand, der Schaffung von gemeinsamen Streitkräften und der Abhaltung freier Wahlen unter internationaler Beobachtung zu.
- 2001 - Algerien. Protestmarsch in Algier gegen die Ermordung von Demonstranten.
- 2003 - Der russische Präsident Wladimir Putin und der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder weihen in St. Petersburg (Russland) eine Rekonstruktion des Bernsteinzimmers ein.
- 2003 - Birmas Militärführung nimmt die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi erneut fest.

Wirtschaft


- 1884 - John Harvey Kellogg lässt seine Cornflakes patentieren.

Wissenschaft, Technik


- 1892 - Eröffnung der Preßnitztalbahn.

Kultur


- 1802 - Uraufführung der Oper Le concert interrompu von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1817 - Uraufführung der Oper La gazza ladra (Die diebische Elster) von Gioacchino Rossini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1884 - Uraufführung der Oper Le Villi von Giacomo Puccini am Teatro Dal Verme in Mailand.
- 1895 - Büchners 1836 verfasstes Lustspiel Leonce und Lena wird erstmals aufgeführt.

Religion

Katastrophen


- 1889 - Nach einem Dammbruch der South-Fork-Talsperre bei Johnstown (Pennsylvania)) sterben mehr als 2.200 Menschen.
- 1921 - Rassenunruhen in Tulsa (Oklahoma) fordern 300 Menschenleben.
- 1946 - Erdbeben der Stärke 6.0 in der Türkei, rund 1.200 Tote
- 1970 - Erdbeben in Nord-Chile und Peru, etwa 66.000 Tote. Alleine in der nordperuanischen Stadt Yungay sterben bis zu 20.000 Menschen bei einem Bergsturz.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1903 - In Hamburg/Altona findet das erste Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft statt - der VfB Leipzig besiegt den DFC Prag mit 7:2 und erhält die Victoria.

Geboren


- 1557 - Fjodor I., russischer Zar
- 1656 - Marin Marais, französischer Gambist und Komponist
- 1750 - Karl August Fürst von Hardenberg, preußischer Staatsmann
- 1773 - Ludwig Tieck, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 1817 - Georg Herwegh, deutscher Dichter des Vormärz und Revolutionär
- 1819 - Walt Whitman, US-amerikanischer Lyriker
- 1852 - Perito Moreno, argentinischer Geograph, Anthropologe und Entdecker
- 1857 - Pius XI. (Papst), Papst von 1922 bis 1939
- 1860 - Walter Richard Sickert, britischer Maler
- 1872 - Charles Greeley Abbot, US-amerikanischer Astrophysiker
- 1880 - Richard Kuöhl, wird als Architekturplastiker bezeichnet
- 1887 - Saint-John Perse, französischer Lyriker
- 1896 - Ernest Haller, US-amerikanischer Kameramann
- 1898 - Georg Singer, KPD-Politiker und Antifaschist
- 1911 - Maurice Allais, französischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger
- 1912 - Alfred George Deller, britischer Sänger und Dirigent
- 1913 - Peter Frankenfeld, deutscher Showmaster
- 1915 - Bernard Schultze, deutscher Maler
- 1915 - Heinz Zahrnt, deutscher evangelischer Theologe und Schriftsteller und Publizist
- 1922 - Bernhard Hassenstein, deutscher Verhaltensbiologe
- 1923 - Rainier Grimaldi III., Fürst von Monaco
- 1924 - Gisela May, deutsche Sängerin und Schauspielerin
- 1926 - James Krüss, deutscher Schriftsteller und Dichter
- 1930 - Clint Eastwood, US-amerikanischer Produzent, Filmregisseur und Schauspieler
- 1931 - John Robert Schrieffer, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreis 1972
- 1932 - Jay Miner, US-amerikanischer Chipdesigner, Vater des Amigas
- 1935 - Karlmann Geiß, deutscher Jurist, Präsident des Bundesgerichtshofs
- 1938 - Peter Yarrow, US-amerikanischer Sänger ("Peter, Paul and Mary")
- 1940 - Augie Meyer, US-amerikanischer Musiker
- 1941 - Wolfgang Fahrian, deutscher Fußballspieler
- 1941 - Karin Tietze-Ludwig, deutsche Journalistin und ehemalige Lottofee der ARD
- 1943 - Antje Vollmer, deutsche Politikerin und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
- 1943 - Joe Namath, US-amerikanischer Football-Spieler
- 1944 - Volker Reiche, deutscher Comic-Zeichner
- 1945 - Laurent Gbagbo, Präsident des afrikanischen Staates Côte d'Ivoire
- 1945 - Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Bühnenautor
- 1946 - Agnes Schierhuber, österreichische Politikerin und Mitglied des EU-Parlaments
- 1946 - Gabriele Goettle, deutsche Journalistin und Schriftstellerin
- 1947 - Junior Campbell, britischer Sänger, Songschreiber und Musiker
- 1948 - John Bonham, war Schlagzeuger der Rock-Band Led Zeppelin
- 1948 - Jürgen Stark, Vize-Präsident der Deutschen Bundesbank
- 1949 - Tom Berenger, US-amerikanischer Schauspieler
- 1954 - David Sterry, australischer Sänger, Songschreiber und Musiker
- 1954 - Petra Gerstenkorn, ist Mitglied des Bundesvorstandes von ver.di
- 1957 - Gabriel Barylli, österreichischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur
- 1959 - Andrea de Cesaris, Fahrer in der Formel 1
- 1961 - Lea Thompson, US-amerikanische Schauspielerin
- 1962 - Corey Hart, kanadische Sängerin
- 1962 - Sebastian Koch, deutscher Schauspieler
- 1963 - Viktor Orbán, ungarischer Politiker, 1998 bis˙2002 Ministerpräsident von Ungarn
- 1963 - Wendy Smith, britische Background-Sängerin
- 1965 - Brooke Shields, US-amerikanische Schauspielerin
- 1966 - Frank Goosen, ist Kabarettist und Roman-Autor
- 1967 - Sandrine Bonnaire, französische Schauspielerin
- 1975 - Toni Nieminen, finnischer Skispringer
- 1979 - Tanja Mairhofer, österreichische Schauspielerin und Moderatorin
- 1981 - Marlies Schild, österreichische Skirennläuferin

Gestorben


- 601 - Rekkared I., König der Westgoten
- 1089 - Sigewin von Are, von 1078 bis 1089 Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1252 - Ferdinand III. (Kastilien), als Ferdinand II. König von Kastilien und als Ferdinand III. König von Spanien
- 1491 - Philippe Basiron, französischer Komponist, Organist und Kleriker
- 1594 - Tintoretto, italienischer Maler
- 1601 - Gebhard I. von Waldburg, Kurfürst und Erzbischof von Köln
- 1680 - Joachim Neander, deutscher Pastor und Kirchenlieddichter und -komponist
- 1740 - Friedrich Wilhelm I. von Preußen
- 1747 - Heinrich Johann Friedrich Ostermann, russischer Diplomat und Staatsmann
- 1809 - Ferdinand von Schill, preußischer Offizier
- 1809 - Franz Joseph Haydn, österreichischer Komponist der klassischen Periode
- 1809 - Jean Lannes, französischer General, Marschall von Frankreich
- 1825 - George Chalmers, englischer politischer Schriftsteller
- 1827 - Pierre Louis Prieur, französischer Politiker
- 1832 - Evariste Galois, französischer Mathematiker
- 1846 - Philip Marheineke, deutscher Theologe
- 1847 - Thomas Chalmers, Schriftsteller und Begründer der Freien Kirche Schottlands
- 1854 - Vatroslav Lisinski, kroatischer Komponist
- 1872 - Friedrich Gerstäcker, deutscher Abenteurer und Schriftsteller
- 1874 - Felician Martin von Zaremba, russischer Diplomat, Prediger und Missionar
- 1884 - Bethel Henry Strousberg, deutscher Unternehmer der Gründerzeit
- 1908 - Anton Lux, österreichischer Artillerieleutnant und Afrikareisender
- 1910 - Elizabeth Blackwell, englische Ärztin
- 1916 - Gorch Fock, deutscher Dichter
- 1918 - Alexander Mitscherlich, deutscher Chemiker
- 1931 - Willy Stöwer, deutscher Marinemaler der Kaiserzeit
- 1945 - Odilo Globocnik, am Holocaust beteiligter Nationalsozialist
- 1945 - Oskar Heinroth, Ornithologe und Leiter des Berliner Aquariums
- 1947 - Quazi Mohammed, der erste Regierungschef der kurdischen Republik Mahabad
- 1951 - Denis Joseph Dougherty, Erzbischoff von Philadelphia
- 1953 - Wladimir Jewgrafowitsch Tatlin, russischer Bildhauer
- 1960 - Walther Funk, deutscher Journalist und Politiker
- 1960 - Willem Elsschot, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 1963 - Edith Hamilton, Deutsch-US-amerikanische Schriftstellerin
- 1964 - Franz Schauwecker, deutscher Schriftsteller
- 1967 - Billy Strayhorn, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1967 - Wilhelm Rath, deutscher Politiker
- 1969 - Hilde Körber, österreichische Schauspielerin
- 1970 - Terry Sawchuk, kanadischer Eishockeytormann
- 1971 - Massimo Campigli, italienischer Maler
- 1971 - Max Trapp, deutscher Komponist
- 1976 - Jacques Lucien Monod, französischer Biochemiker
- 1978 - Hannah Höch, Collagekünstlerin des Dadaismus
- 1978 - József Bozsik, ungarischer Fußballspieler und -trainer
- 1981 - Gyula Lóránt, ungarischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1983 - Jack Dempsey, US-amerikanischer Boxer
- 1986 - Harry Westermann, deutscher Jurist
- 1988 - Oliver Hassencamp, deutscher Jugendbuch- und Romanautor
- 1989 - Raissa Orlowa-Kopelewa, Schriftstellerin
- 1990 - Willy Spühler, Schweizer Politiker, Bundesrat
- 1991 - Hans Schwartz, deutscher Fußballspieler
- 1995 - Albert Kapr, Kalligraf, Typograf, Hochschullehrer
- 1996 - Timothy Leary, US-amerikanischer Psychologe und Autor
- 1998 - Lotti Huber, deutsche Schauspielerin
- 2005 - Herbert Junck, deutscher Schlagzeuger

Feier- und Gedenktage


- Weltnichtrauchertag (WHO)
- Tag der Republik - (Südafrika)

Siehe auch

:30. Mai - 1. Juni :30. April - 30. Juni :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0531 ja:5月31日 ko:5월 31일 simple:May 31 th:31 พฤษภาคม

1916

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Camille Decoppet wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In der deutschen Kolonie Kamerun wird Jaunde von französischen und britischen Truppen besetzt
- 1. Januar: Geheimkonferenz des Spartakusbundes in Berlin
- 1. Januar: Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Franz Mehring (der linke Flügel der SPD) gründen die „Gruppe Internationale“
- 30. April: Deutschland führt als weltweit erstes Land die Sommerzeit ein
- 16. Mai: Im Sykes-Picot-Abkommen grenzen England und Frankreich ihre Einflusssphären im Nahen Osten für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg ab
- 27. August: Rumänien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg in der Hoffnung auf Gebietszuwachs
- 3. November: Katar wird britischer Schutzstaat
- Osteraufstand in Dublin
- November/Dezember: Der so genannte Steckrübenwinter beginnt

Militärisch


- 21. Februar18. Dezember: In der Schlacht um Verdun werden über 900.000 deutsche und französische Soldaten getötet oder verwundet. Am Ende der Schlacht stellt sich der Frontverlauf nahezu unverändert dar
- 14. März: Die USA entsenden eine Expeditionsarmee von 12.000 Mann unter dem Kommando von John Pershing nach Mexiko, um den Rebellenführer Pancho Villa zu fangen (Mexiko-Expedition)
- 31. Mai: Im Skagerrak treffen die Flotten der Deutschen und der Engländer aufeinander (sog. Skagerrakschlacht)
- 4. Juni20. September: Russische Brussilow-Offensive
- 1. Juli18. November: Etwa 1,2 Millionen britische, deutsche und französische Soldaten werden in der Schlacht an der Somme getötet oder verwundet. Die Schlacht bringt den Alliierten einen geringen Geländegewinn

Wissenschaft und Technik


- 7. März: Gründung der Bayerischen Motoren Werke (BMW)
- Oktober: Die längste Eisenbahnstrecke der Welt, die Transsibirische Eisenbahn, wird fertiggestellt
- Daimler baut die ersten Panzer- bzw. Kettenfahrzeuge in Deutschland
- Oskar Dressel gelingt die Synthese des Medikaments Suramin. Suramin bzw. Suramin Sodium ist das erste wirksame Heilmittel gegen die Schlafkrankheit
- Albert Einstein veröffentlicht die Allgemeine Relativitätstheorie

Kultur


- 28. Januar: Uraufführung der Operette Liebeszauber von Oscar Straus am Bürgertheater in Wien
- 28. März: Uraufführung der heiteren Oper Der Ring des Polykrates von Erich Wolfgang Korngold in München
- 28. März: Uraufführung der Oper Violanta von Erich Wolfgang Korngold in München
- 2. April: Uraufführung der Oper Die schöne Bellinda von Hans Huber in Bern
- 15. Oktober: Uraufführung der Oper Das Höllisch Gold von Julius Bittner in Darmstadt
- 2. Dezember: Uraufführung der Operette Die Rose von Stambul von Leo Fall in Wien
- 5. Dezember: Uraufführung der Kammeroper Savitri von Gustav Holst in London

Katastrophen


- 25./27. Januar: Die Talsperren Lower Otay und Sweetwater bei San Diego in Kalifornien brechen nach längeren starken Regenfällen. Nach unterschiedlichen Angaben gibt es etwa 30–70 Todesopfer
- 18. September: Im Isergebirge bricht der Damm der Talsperre an der Weißen Desse, das Unglück fordert 62 Menschenleben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 4. Januar: Willy Mattes, österreichischer Komponist, Arrangeur und Dirigent († 2002)
- 7. Januar: Paul Keres, estnisch-sowjetischer Schachspieler († 1975)
- 7. Januar: Elena Ceauşescu, rumänische Politikerin und Ehefrau Nicolae Ceaus,escus († 1989)
- 7. Januar: Fernando Sancho, spanischer Schauspieler († 1990)
- 10. Januar: Sune Bergström, schwedischer Biochemiker und Nobelpreisträger († 2004)
- 11. Januar: Zikmund Schul, Komponist († 1944)
- 12. Januar: Pieter Willem Botha, Premierminister Südafrikas, Staatspräsident der Republik Südafrika
- 12. Januar: Jay McShann, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 15. Januar: Christel Peters, deutsche Fernseh- und Theaterschauspielerin
- 20. Januar: Charlie Christian, US-amerikanischer Jazz Gitarrist († 1942)
- 22. Januar: Henri Dutilleux, französischer Komponist
- 24. Januar: Rafael Caldera, venezolanischer Politiker und ehemaliger Staatspräsident
- 25. Januar: Hans Coppi, Mitglied der Widerstandsgruppe Rote Kapelle († 1942)
- 26. Januar: Hans Martin, deutscher Komponist, Chorleiter und Organist
- 27. Januar: Helle Hirsch, Student und Widerstandskämpfer († 1937) (hingerichtet)
- 31. Januar: Sangoulé Lamizana, burkinischer Politiker († 2005)
- 31. Januar: Frank Parker, US-amerikanischer Tennisspieler († 1997)
- 3. Februar: Jean Margéot, Bischof von Port-Louis und Kardinal
- 11. Februar: Wilhelm Koch-Hooge, deutscher Schauspieler († 2004)
- 14. Februar: Oskar Wielgos, deutscher Problemkomponist († 1986)
- 16. Februar: Karl Brunner (Ökonom), Schweizer Ökonom († 1989)
- 1. März: Ken Wharton, englischer Formel-1-Rennfahrer († 1957)
- 3. März: Benno Sterzenbach, deutscher Theater- und Film-Schauspieler († 1985)
- 3. März: Paul Halmos, US-amerikanischer Mathematiker ungarischer Herkunft
- 4. März: Giorgio Bassani, italienischer Schriftsteller und Publizist († 2000)
- 6. März: Hermann Axen, SED-Funktionär und Mitglied des Politbüros des ZK der SED († 1992)
- 8. März: Robert Wolfgang Schnell, deutscher Schriftsteller († 1986)
- 8. März: Yvon Petra, französischer Tennisspieler
- 8. März: Peter Gingold, Widerstandskämpfer
- 10. März: Hans Drachsler, deutscher Politiker († 1996)
- 11. März: Harold Wilson, britischer Politiker und zweimal Premierminister († 1995)
- 11. März: Ferdy Mayne, deutscher Schauspieler († 1998)
- 15. März: Harry James, Trompeter und war Bandleader († 1983)
- 18. März: Louis Toebosch, niederländischer Komponist und Professor
- 25. März: Jean Rogers, Schauspielerin († 1991)
- 26. März: Sterling Hayden, US-amerikanischer Schauspieler und Autor († 1986)
- 29. März: Eugene McCarthy, US-amerikanischer Politiker
- 30. März: Carl Helmut Steckner, deutscher Maler, Journalist und Regionalforscher († 2003)
- 1. April: Otto Schulmeister, österreichischer Publizist, lanjähriger Chefredakteuer († 2001)
- 2. April: Oleg Lundstrem, russischer Jazz-Musiker († 2005)
- 5. April: Gregory Peck, US-amerikanischer Schauspieler († 2003)
- 11. April: Alberto Ginastera, argentinischer Komponist († 1983)
- 17. April: Helenio Herrera, argentinischer Fußballtrainer († 1997)
- 17. April: Sirimavo Bandaranaike, ehemalige Premierministerin Sri Lankas († 2000)
- 22. April: Yehudi Menuhin, amerinkanisch-britischer Violinist und Dirigent († 1999)
- 26. April: Werner Bischof, Schweizer Fotograf († 1954)
- 27. April: Peter Keetman, deutscher Fotograf († 2005)
- 28. April: Ferruccio Lamborghini, Autobauer und Vater der Automarke Lamborghini († 1993)
- 29. April: Lars Korvald, norwegischer Politiker und Staatsminister
- 30. April: Otto Bertram, Luftwaffenoffizier im Dritten Reich und Bundeswehr († 1987)
- 30. April: Claude Elwood Shannon, US-amerikanischer Mathematiker († 2001)
- 5. Mai: Weli Muchatow, turkmenischer Komponist
- 8. Mai: João Havelange, ehemaliger brasilianischer Fußballfunktionär
- 8. Mai: Chinmayananda, ist Lehrer des modernen Hinduismus, Begründer der Chinmaya-Mission († 1993)
- 10. Mai: Alfred Weidenmann, deutscher Jugendbuchautor und Regisseur († 2000)
- 10. Mai: Milton Babbitt, US-amerikanischer Komponist
- 17. Mai: Bele Bachem, deutsche Grafikerin, Buchillustratorin und Bühnenbildnerin († 2005)
- 17. Mai: Lenka Reinerová, deutsch-tschechische Schriftstellerin und Journalistin
- 20. Mai: Luise Ermisch, Aktivistin und Kandidatin des Politbüros des ZK der SED
- 20. Mai: Trebisonda Valla, italienische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 20. Mai: Carl Malsch, Propst in Jerusalem, Hauptpastor in Hamburg († 2001)
- 21. Mai: Martinus Osendarp, niederländischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer († 2002)
- 21. Mai: Harold Robbins, US-amerikanischer Schriftsteller († 1997)
- 22. Mai: Arno Peters, deutscher Historiker, Geograph und Ökonom († 2002)
- 22. Mai: Alfred Pfeifle, deutscher Tenor († 1986)
- 24. Mai: Ottilie Grahsl, österreichische Tischtennisspielerin
- 26. Mai: Moondog, US-amerikanischer Komponist († 1999)
- 29. Mai: Arthur Seldon, britischer Ökonom († 2005)
- 1. Juni: Jean Jérôme Hamer, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1996)
- 4. Juni: Robert Francis Furchgott, US-amerikanischer Wissenschaftler und Nobelpreisträger
- 6. Juni: Hamani Diori, erster nigerischer Präsident († 1989)
- 8. Juni: Francis Crick, englischer Physiker und Biochemiker († 2004)
- 8. Juni: Luigi Comencini, italienischer Filmregisseur († 2005)
- 9. Juni: Jurij Brězan, sorbischer Schriftsteller
- 9. Juni: Robert McNamara, US-amerikanischer Politiker
- 12. Juni: Georg Pfligersdorffer, Altphilologe († 2005)
- 14. Juni: Heinz-Joachim Heydorn, deutscher Pädagoge († 1974)
- 14. Juni: Georg Henrik von Wright, finnischer Philosoph († 2003)
- 14. Juni: Dorothy McGuire, US-amerikanische Schauspielerin († 2001)
- 15. Juni: Herbert Simon, Sozialwissenschaftler des 20. Jahrhunderts, Nobelpreisträger († 2001)
- 15. Juni: Walter Hellman, schwedisch/US-amerikanischer Weltmeister im Damespiel († 1975)
- 16. Juni: Hank Luisetti, US-amerikanischer Basketballspieler († 2002)
- 18. Juni: Julio César Turbay Ayala, kolumbianischer Politiker und Präsident († 2005)
- 21. Juni: Herbert Friedman, US-amerikanischer Physiker († 2000)
- 23. Juni: Ernst Willimowski, deutsch-polnischer Fußballspieler († 1997)
- 26. Juni: Karlrobert Kreiten, deutscher Pianist († 1943)
- 30. Juni: R. Clark Jones, US-amerikanischer Physiker († 2004)
- 2. Juli: Hans-Ulrich Rudel, deutscher Luftwaffe-Oberst im 2. Weltkrieg († 1982)
- 2. Juli: Ken Curtis, US-amerikanischer Sänger († 1991)
- 3. Juli: John Kundla, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 6. Juli: Unica Zürn, deutsche Zeichnerin und Prosa-Schriftstellerin († 1970)
- 8. Juli: Peter Pasetti, deutscher Schauspieler († 1996)
- 9. Juli: Edward Heath, britischer Premierminister († 2005)
- 11. Juli: Gough Whitlam, australischer Politiker und Premierminister
- 11. Juli: Alexander Michailowitsch Prochorow, Physik-Nobelpreis, sowjetischer Physiker († 2002)
- 12. Juli: Ernst Engelbrecht-Greve, deutscher Politiker († 1990)
- 14. Juli: Natalia Ginzburg, Autorin, italienische Literatur des 20. Jahrhunderts († 1991)
- 18. Juli: Patrick Gray, geschäftsführender FBI-Direktor von 1972 bis 1973 († 2005)
- 22. Juli: Marcel Cerdan, Profi-Boxer im Mittelgewicht († 1949)
- 24. Juli: John D. MacDonald, US-amerikanischer Schriftsteller († 1986)
- 27. Juli: Siegfried Reda, deutscher Komponist († 1968)
- 1. August: Fiorenzo Angelini, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 3. August: Hertha Feiler, Schauspielerin († 1970)
- 6. August: Dom Mintoff, maltesischer Politiker der siebziger und achtziger Jahre
- 7. August: Lawrence Trevor Picachy, Erzbischof von Kalkutta und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1992)
- 10. August: Coutoucou Hubert Maga, ehemaliger Präsident von Benin († 2000)
- 15. August: Heinz Oestergaard, deutscher Modedesigner († 2003)
- 16. August: Kurt Fichtner, Minister für Erzbergbau und Metallurgie der DDR
- 19. August: Qin Mu, chinesischer Schriftsteller († 2002)
- 20. August: Paul Felix Schmidt, baltendeutscher Schachspieler († 1984)
- 20. August: Richard Stücklen, deutscher Politiker († 2002)
- 21. August: Robert Gagné, US-amerikanischer experimenteller Psychologe und Pädagoge
- 22. August: Anthony Michaelis, Wissenschaftsjournalist
- 24. August: Léo Ferré, französischer Chansonsänger und -komponist († 1993)
- 25. August: Ernest Majo, deutscher Komponist und Professor († 2002)
- 25. August: Frederick Chapman Robbins, US-amerikanischer Mediziner († 2003)
- 25. August: Van Johnson, US-amerikanischer Schauspieler
- 28. August: Jack Vance, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor
- 28. August: C. Wright Mills, US-amerikanischer Soziologe († 1962)
- 29. August: Consuelo Velázquez, mexikanische Komponistin († 2005)
- 30. August: Heinz Frehsee, deutscher Politiker
- 31. August: Robert Hanbury Brown, englischer Physiker und Radioastronom († 2002)
- 1. September: Dorothy Bundy, US-amerikanische Tennisspielerin
- 2. September: Liu Baiyu, chinesischer Schriftsteller und Kulturpolitiker († 2005)
- 3. September: Helmut Sinn, Flieger und Uhrenhersteller
- 3. September: Alexander Koblenz, lettischer Schachspieler, Schachtrainer und Schachjournalist († 1993)
- 10. September: Josef Hindels, österreichischer Widerstandskämpfer im 3. Reich († 1990)
- 11. September: Josef Gauchel, deutscher Fußballspieler († 1963)
- 13. September: Dick Haymes, Sänger († 1980)
- 13. September: Roald Dahl, walisischer Schriftsteller († 1990)
- 14. September: Luis Corvalán, chilenischer Politiker und Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chiles
- 20. September: Rudolf August Oetker, deutscher Unternehmer
- 23. September: Aldo Moro, italienischer Politiker († 1978)
- 25. September: Fritz Thielen, deutscher Politiker
- 29. September: Josef Traxel, deutscher Tenor († 1975)
- 29. September: Trevor Howard, englischer Theater- und Filmschauspieler († 1988)
- 2. Oktober: Ángel Suquía Goicoechea, Erzbischof von Madrid und Kardinal
- 3. Oktober: James Herriot, Engl. Tierarzt und Schriftsteller († 1995)
- 4. Oktober: Witali Lasarewitsch Ginsburg, russischer Physiker und Nobelpreisträger
- 6. Oktober: Franz Vit, deutscher Politiker tschechischer Abstammung († 2005)
- 7. Oktober: Walt Whitman Rostow, US-amerikanischer Ökonom, Wirtschaftshistoriker und Regierungsmitglied († 2003)
- 10. Oktober: Bernard Heuvelmans, belgisch-französischer Zoologe († 2001)
- 12. Oktober: Wilhelm Muster, österreichischer Schriftsteller und literarischer Übersetzer († 1994)
- 14. Oktober: Jack Arnold, US-amerikanischer Filmregisseur († 1992)
- 15. Oktober: Karl Ebert, Weihbischof des Apostolischen Administrators in Erfurt und Meiningen († 1974)
- 17. Oktober: Knut Freiherr von Kühlmann-Stumm, deutscher Politiker († 1977)
- 17. Oktober: Friedrich Schoenfelder, Schauspieler und Synchronsprecher
- 19. Oktober: Jean Dausset, französischer Mediziner und Hämatologe, Nobelpreisträger für Medizin
- 19. Oktober: Karl-Birger Blomdahl, schwedischer Komponist und Dirigent († 1968)
- 23. Oktober: Philip Rosenthal, deutscher Unternehmer und Politiker († 2001)
- 23. Oktober: Maria Rosseels, flämisch-belgische Schriftstellerin und Journalistin († 2005)
- 24. Oktober: Pierre Sancan, französischer Pianist, Dirigent und Komponist
- 25. Oktober: Max Caflisch, Schweizer Typograf, Buchgestalter und Schrift-Kenner († 2004)
- 26. Oktober: François Mitterrand, französischer Politiker, Staatspräsident von Frankreich († 1996)
- 28. Oktober: Erich Mende, deutscher Jurist und Politiker († 1998)
- 30. Oktober: Kurt Hübner (Theater), deutscher Theaterregisseur, Schauspieler und Theaterintendant
- 3. November: Harry Lampert, US-amerikanischer Cartoonist und Autor († 2004)
- 5. November: Madeleine Robinson, französische Schauspielerin († 2004)
- 5. November: Franz K. Opitz, Maler Fotograf Künstler († 1998)
- 6. November: Ray Conniff, US-amerikanischer Komponist, Arrangeur, Orchesterleiter und Posaunist († 2002)
- 8. November: Peter Weiss, Schriftsteller, Maler, Graphiker († 1982)
- 9. November: Helmut Wandmaker, Unternehmer und Buchautor
- 10. November: Louis le Brocquy, Irischer Maler
- 17. November: George Silk, US-amerikanischer Kriegs- und Sportfotograf († 2004)
- 22. November: Maria Denis, Schauspielerin († 2004)
- 24. November: Forrest J. Ackerman, Herausgeber, Schreiber und Verleger von Science Fiction
- 27. November: Chick Hearn, US-amerikanischer Sportreporter († 2002)
- 29. November: Gerhard Wacher, deutscher Politiker († 1990)
- 30. November: Heinz Raack, deutscher Tischtennisspieler († 2003)
- 2. Dezember: Charlie Ventura, US-amerikanischer Jazzmusiker (Tenorsaxophon) († 1992)
- 6. Dezember: Kristján Eldjárn, dritter Präsident Islands († 1982)
- 8. Dezember: Ernst Maria Lang, deutscher Architekt und Karikaturist
- 8. Dezember: Richard Fleischer, US-amerikanischer Regisseur
- 9. Dezember: Wolfgang Hildesheimer, Dt. Schriftsteller und Maler († 1991)
- 10. Dezember: Ruedi Walter, Schweizer Volksschauspieler und Kabarettist († 1990)
- 11. Dezember: Jakob Streitle, deutscher Fußballspieler († 1982)
- 11. Dezember: Dámaso Pérez Prado, kubanischer Musiker und Komponist († 1989)
- 15. Dezember: Karl Franz Joseph von Preußen, Adliger († 1975)
- 15. Dezember: Maurice Wilkins, neuseeländischer Physike († 2004)
- 16. Dezember: Elisabeth Noelle-Neumann, deutsche Gründerin des Allensbach-Instituts
- 18. Dezember: Betty Grable, US-amerikanische Schauspielerin und Pin-Up-Girl († 1973)
- 18. Dezember: Anselm Strauss, US-amerikanischer Soziologe († 1996)
- 24. Dezember: Carlo Rustichelli, italienischer Filmmusikkomponist († 2004)
- 25. Dezember: Ahmed Ben Bella, algerischer Politiker und ehemaliger Staatschef
- 26. Dezember: Rüdiger Proske, deutscher Journalist
- 26. Dezember: Helmut Eder, österreichischer Komponist († 2005)
- 27. Dezember: Friedrich von Bömches, deutscher Maler
- 27. Dezember: Werner Baumbach, General und Bomberpilot im Zweiten Weltkrieg († 1953)

Gestorben


- 8. Januar: Rembrandt Bugatti, italienischer Bildhauer (
- 1884)
- 13. Januar: Victoriano Huerta, mexikanischer General und Präsident Mexikos (
- 1854)
- 7. Februar: Rubén Darío, nicaraguanischer Schriftsteller (
- 1867)
- 8. Februar: Arwed Emminghaus, deutscher Nationalökonom (
- 1831)
- 8. Februar: Gustav Falke, deutscher Schriftsteller (
- 1853)
- 12. Februar: Richard Dedekind, deutscher Mathematiker (
- 1831)
- 13. Februar: Vilhelm Hammershøi, dänischer Maler (
- 1864)
- 13. Februar: Carlos Antonio Mendoza, dritter Staatspräsident von Panama (
- 1856)
- 19. Februar: Ernst Mach, Physiker, Philosoph und Wissenschaftstheoretiker (
- 1838)
- 20. Februar: Klas Pontus Arnoldson, schwedischer Journalist, Politiker und Friedensnobelpreisträger (
- 1844)
- 28. Februar: Henry James, britischer Schriftsteller (
- 1843)
- 12. März: Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (
- 1830)
- 16. März: Ishi, letzte Überlebende der Yahi (
- 1860)
- 27. April: Bruno Schmitz, deutscher Architekt (
- 1858)
- 1. Mai: Rudolf Hirth du Frênes, Maler (
- 1846)
- 2. Mai: Jules Blanchard, französischer Bildhauer (
- 1832)
- 11. Mai: Max Reger, deutscher Komponist und Organist (
- 1873)
- 11. Mai: Karl Schwarzschild, deutscher Astronom und Physiker (
- 1873)
- 12. Mai: James Connolly, irischer Politiker (
- 1868)
- 13. Mai: Shalom Aleichem, jiddischer Schriftsteller (
- 1859)
- 27. Mai: Joseph Simon Gallieni, französischer Marschall und Kriegsminister (
- 1849)
- 28. Mai: Iwan Franko, ukrainischer Dichter (
- 1856)
- 28. Mai: Albert Lavignac, französischer Musikwissenschaftler und Komponist (
- 1846)
- 31. Mai: Gorch Fock (Schriftsteller), deutscher Dichter (
- 1880)
- 1. Juni: Anna Schramm, deutsche Soubrette und Schauspielerin (
- 1835)
- 5. Juni: Horatio Herbert Kitchener, britischer General und Politiker (
- 1850)
- 5. Juni: Karl August Lingner, deutscher Industrieller (
- 1861)
- 6. Juni: Yuan Shikai, chinesischer Armeeführer, Präsident und selbst ernannter Kaiser (
- 1859)
- 18. Juni: Helmuth Johannes Ludwig von Moltke, preußischer General (
- 1848)
- 18. Juni: Max Immelmann, deutsches Flieger-Ass im Ersten Weltkrieg (
- 1890)
- 23. Juni: Heinrich Hansjakob, deutscher Volksschriftssteller (
- 1837)
- 25. Juni: Thomas Eakins, US-amerikanischer Maler (
- 1844)
- 6. Juli: Odilon Redon, französischer Maler des Impressionismus (
- 1840)
- 8. Juli: Henriette Johanne Marie Müller, Hamburger Original (
- 1841)
- 16. Juli: Sir Victor Alexander Haden Horsley, britischer Physiologe und Neurologe (
- 1857)
- 23. Juli: William Ramsay, britischer Chemiker und Nobelpreisträger (
- 1852)
- 27. Juli: Karl Klindworth, deutscher Komponist und Dirigent (
- 1830)
- 3. August: Roger Casement, irischer Unabhängigkeitskämpfer (
- 1864)
- 13. August: Pierre de Ségur, französischer Schriftsteller (
- 1853)
- 15. August: Ilja Iljitsch Metschnikow, ukrainischer Zoologe und Bakteriologe, Nobelpreisträger (
- 1845)
- 16. August: Umberto Boccioni, italienischer Maler und Bildhauer (
- 1882)
- 17. August: Johann Hinrich Fehrs, deutscher Erzähler und Lyriker (
- 1838)
- 14. September: Pierre Duhem, französischer Physiker und Wissenschaftstheoretiker/-historiker (
- 1861)
- 11. Oktober: Otto I., König von Bayern (
- 1848)
- 21. Oktober: Karl Reichsgraf von Stürgkh, österreichischer Ministerpräsident (
- 1859)
- 25. Oktober: William Merritt Chase, entwickelte einen eigenen amerikanischen Impressionismus (
- 1849)
- 28. Oktober: Cleveland Abbe, US-amerikanischer Astronom und Meteorologe (
- 1838)
- 28. Oktober: Oswald Boelcke, deutscher Jagdpilot (
- 1891)
- 31. Oktober: Tina Blau, österreichische Malerin (
- 1845)
- 31. Oktober: Charles Taze Russell, Bibelforscher (
- 1877)
- 7. November: Marie Heim-Vögtlin, erste Schweizer Ärztin (
- 1845)
- 11. November: Francisco António da Veiga Beirão, portugiesischer Politiker (
- 1841)
- 14. November: Hector Hugh Munro, („Saki“) britischer Schriftsteller (
- 1870)
- 15. November: Henryk Sienkiewicz, polnischer Schriftsteller (
- 1846)
- 21. November: Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn), Kaiser von Österreich-Ungarn (
- 1830)
- 22. November: Jack London, US-amerikanischer Schriftsteller (
- 1876)
- 23. November: Lanoe Hawker, britischer Militärpilot im Ersten Weltkrieg (
- 1890)
- 24. November: Hiram Maxim, amerikanisch-britischer Erfinder (
- 1840)
- 27. November: James Cutler Dunn Parker, US-amerikanischer Komponist (
- 1828)
- 27. November: Émile Verhaeren, belgischer Dichter (
- 1855)
- 5. Dezember: Hans Richter, Dirigent (
- 1843)
- 5. Dezember: Gustav Sack, deutscher Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker (
- 1885)
- 8. Dezember: Germán Riesco Errázuriz, chilenischer Politiker (
- 1854)
- 15. Dezember: Wilhelm Merton, Gründer der Metallgesellschaft in Frankfurt am Main (
- 1848)
- 28. Dezember: Eduard Strauß, österreichischer Komponist und Kapellmeister (
- 1835)
- 30. Dezember: Rasputin, russischer Mönch und Politiker (
- um 1864/1865)

Nobelpreise


- Konteradmiral (französisch: contre-amiral = 'Gegenadmiral') ist der dritthöchste der vier Admiralsränge der Bundeswehr. In der Wehrmacht bezeichnete Konteradmiral den niedrigsten Admiralsrang, welcher jetzt in der Deutschen Marine die Bezeichnung Flottillenadmiral trägt. Der Konteradmiral rangiert also zwischen Vizeadmiral und Flottillenadmiral, das entspricht beim Heer dem Generalmajor.

Etymologie

Die Bezeichnung Konteradmiral geht auf die britische Flotte zurück. Dort wird der Rang als rear admiral bezeichnet. Das Schiff des Befehlshabers einer Flotte, also des Admirals, fuhr in der Regel in der Mitte des Verbandes, sein Stellvertreter, der Vizeadmiral, an der Spitze des Verbandes und der zweite Stellvertreter, der Konteradmiral, am Ende (rear oder französisch contre 'gegen', das zum 1. Januar 1899 offiziell als Konter eingedeutscht wurde). Schiffe, die einen Admiral an Bord haben, zeigen das durch einen Wimpel an - daher die Bezeichnung Flaggschiff. Siehe auch: Dienstgrade in der Bundeswehr, Dienstgrade der Kaiserlichen Marine Kategorie:Wehrmacht Kategorie:Dienstgrad

Royal Navy

Die Royal Navy ist die Kriegsmarine Großbritanniens. Bedingt durch die Insellage hat die britische Kriegsmarine in der Geschichte des Landes immer eine große Rolle gespielt. Das gilt sowohl bei der Verteidigung als auch für Imperialistische Expansion im Rahmen des British Empire. Die Royal Navy umfasste im Januar 2005 101 Kriegsschiffe sowie 76 Hilfs- und Versorgungsschiffe. Sie ist damit die drittgrößte Marine der Welt hinter den USA und Russland. Russland]

Präfix der Schiffe

Alle Kriegsschiffe der Royal Navy tragen als Namensbestandteil (ship prefix) HMS = Her (bzw. His) Majesty's Ship. Die Hilfsschiffe bilden den Royal Fleet Auxiliary Service und führen das Präfix RFA. Zusätzlich gibt es den Royal Marine Auxilliary Service, der ähnliche Aufgaben wie die RFA wahrnimmt, jedoch vorwiegend innerhalb der britischen Hoheitsgewässer aktiv ist. Diese Schiffe tragen den Zusatz RMAS.

Die 4 Truppenteile der Royal Navy

Die Surface Fleet

Die Surface Fleet besteht aus den Überwasserverbänden der Royal Navy. Sie bildet den größten Teil der britischen Marine. Insgesamt enthält die Surface Fleet etwa 80 Schiffe. Dazu gehören Flugzeugträger, Amphibische Landungsschiffe, Zerstörer, Fregatten, Patrouillenschiffe, Forschungsschiffe und Minensuchboote.

Submarine Service

Der Submarine Service umfasst die U-Boote der Royal Navy. Großbritannien setzt hierbei komplett auf atomgetriebene U-Boote. Aktuell sind 11 SSN und 4 SSBN U-Boote im Dienst. Eine Unterabteilung ist der Submarine Rescue Service (SRS). Dieser ist für die Rettung bzw. Bergung von verunglückten U-Booten zuständig und gilt neben den USA als weltweit führend auf diesem Gebiet. Der SRS ist mit mehreren LR5 Rettungs-U-Booten sowie ferngesteuerten Tauchrobotern des Typs Scorpio ausgestattet.

Der Fleet Air Arm

Der Fleet Air Arm besteht aus den Flugzeugen und Hubschraubern der Royal Navy. Die Anzahl der Luftfahrzeuge wurde seit Mitte der 1990er stark reduziert, da viele Flugzeuge und Hubschrauber den anderen Waffengattungen, Royal Air Force und British Army, zugeordnet wurden. Der Fleet Air Arm umfasst 2005:
- 26 Sea Harrier FA2 Kampfflugzeuge
- 12 Hawk T1 Kampfflugzeuge
- 9 Jetstream Trainingsflugzeuge
- 44 Merlin EH-101 Helikopter
- 60 Sea King Helikopter
- 48 Sea Lynx Helikopter
- 6 Super Lynx Helikopter
- 9 Gazelle Helikopter

Royal Marines (RM)

Hauptartikel: Royal Marines Die Royal Marines sind die britische Marineinfanterie. Sie bestehen aus ca. 7.000 Soldaten. Ihre Aufgabe liegt insbesondere in der Vorbereitung und Durchführung von Landoperationen. Hierzu stehen den Royal Marines Landungsboote und Hubschrauber zur Verfügung. Zusätzlich gehören sie zu den wenigen Einheiten weltweit die über Landungshovercrafts verfügen. Nach ihrem Vorbild bauten die USA die US-Marines auf, mit denen die Royal Marines bis heute eng verbunden sind. Spezielle Ableger der Royal Marines existieren zudem in den Niederlanden und Australien. Diese können im Kriegsfall dem britischen Militär unterstellt werden. Zu den Royal Marines gehört auch die Spezialeinheit Special Boat Service (SBS). Der SBS wurde während des 2. Weltkriegs gemeinsam mit dem, der Armee unterstellten, Special Air Service gegründet. Die Hauptaufgaben liegen im Operieren hinter den feindlichen Linien, dem Vorbereiten von Landeoperationen sowie der Sabotage. Auch im Anti-Terrorkampf wird der SBS eingesetzt. Aufgrund seiner geheimem Aktivitäten wurde die Existenz des SBS bis in 1990er Jahre vom britischen Verteidigungsministerium bestritten. Noch heute werden keine offiziellen Angaben über SBS Einsätze und Soldaten gemacht.

Häfen der Royal Navy


- Portsmouth in Südengland ist der wichtigste Hafen der Royal Navy. Hier sind alle britischen Flugzeugträger, Zerstörer und Minensuchboote sowie ein Teil der Fregatten stationiert. Auch das Antarktisforschungsschiff HMS Endurance und mehrere Patrouillienboote sind in Portsmouth beheimatet. Zudem befindet sich hier das Hauptquartier der Royal Navy sowie das U-Boot Trainingszentrum Gosport.
- Devonport bei Plymouth beheimatet u.a. den Großteil der Fregatten, den Hubschrauberträger HMS Ocean und die neuen Landungsschiffe der Albion-Klasse. Auch die U-Boote der Trafalgar-Klasse sind in Devonport stationiert. Flächenmäßig ist Devonport die größte Marinebasis Europas.
- Faslane-on-Clyde in Schottland ist das Hauptquartier der strategischen Streitkräfte und der größte U-Boot Hafen Europas. Hier sind die britischen U-Boote der Vanguard-Klasse sowie der Swiftsure-Klasse stationiert. Im an die Basis grenzenden Stützpunkt Coulport werden die britischen Atomraketen, sowie ein Großteil der konventionellen Waffen gelagert.
- Rosyth bei Edinburgh ist der wichtigste britische Stützpunkt für die Wartung, Reparatur und Modernisierung von Kriegsschiffen. Außerdem werden dort alle ausgemusterten britischen Atom-U-Boote entsorgt. Im Zuge der Kostenreduzierung wird die Basis seit den 1990ern von der privaten Firma Babcock BES betrieben, ist jedoch weiterhin offizieller Marinestützpunkt. Als Wartungseinrichtung verfügt Rosyth nicht über eine permanente Flotte. Generell sind auf Basis jedoch mehrere Patrouillienboote zur Überwachung der schottischen Küstengewässer stationiert. Die Royal Navy unterhält zudem kleinere Flottenstützpunkte in der Kronkolonie Gibraltar, auf den Falklandinseln und in Brunei. Der britische Stützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean wird gemeinsam mit den USA genutzt. Auch auf Zypern bestehen zwei britische Stützpunkte, die von der Marine genutzt werden, Akrotiri und Dhekelia.

Luftwaffenstützpunkte der Royal Navy


- Yeovilton in Somerset ist Basis für die Sea Harrier der Royal Navy sowie die Hubschrauber vom Typ Sea Lynx . Die Royal Navy hält hier gemeinsam mit der British Army Luftstreitkräfte für den Einsatz auf Hubschrauber- und Flugzeugträgern bereit. Zusätzlich trainiert die Navy hier Nachwuchspiloten und führt regelmäßige Manöver mit den anderen Teilstreitkräften durch. Außerdem trainieren hier sämtliche Hubschrauberbesatzungen der britischen Streitkräfte den Absturz über dem Meer, in einem europaweit einzigartigen Unterwassersimulator.
- Culdrose ist Stützpunkt für Hubschrauber zur U-Boot Abwehr sowie Luft- und Seeüberwachung. Auch Sea King Helikopter für Seerettungseinsätze (SAR) sind hier stationiert. Nimrod Seeaufklärer unterstützen zudem die Hubschraubereinsätze. Auch Trainingseinrichtungen sind auf dem Stützpunkt vorhanden. Die Royal Navy nutzt zudem im Rahmen des Joint Helicopter Command und des Joint Harrier Command Stützpunkte der Royal Air Force, auch außerhalb der Britischen Inseln.

Standing Naval Forces

Standing Naval Forces (SNF) sind kleine Flottenverbände die kontinuierlich in einem begrenzten Bereich Überwachungs- und Kontrollaufgaben wahrnehmen. Großbritannien setzt diese sowohl zum Schutz seiner überseeischen Territorien wie auch im Auftrag von NATO und UNO ein. In aller Regel umfasst eine einzelne britische Standing Naval Force 2 bis 5 Schiffe, darunter Fregatten, Zerstörer, Patrouillenboote und Versorgungsschiffe. In manchen Fällen kommen noch U-Boote sowie Flugzeug- oder Hubschrauberträger hinzu. Die Schiffe und Besatzungen wechseln normalerweise alle 6 Monate, gelegentlich können die Einsätze aber auch auf 12 Monate verlängert werden. Im Januar 2005 bestanden Standing Naval Forces im Nord- und Südatlantik, der Karibik, dem Mittelmeer, dem Persischen Golf, im Indischen Ozean sowie auf den Falklandinseln. Die vormals zahlenmäßig größte SNF, die sog. Ocean Wave Fleet im Pazifik, wurde mit der Rückgabe Hongkongs an die Volksrepublik China 1997 weitgehend aufgegeben. Sie umfasste bis zu 20 Schiffe, die vor allem zwischen China, Korea und Indonesien im Einsatz waren. Großbritannien nimmt diese Aufgaben nur noch sporadisch wahr. Die Royal Navy wird dort heute meist durch Kriegsschiffe Australiens und der USA ersetzt.

Bekannte Schiffe der Royal Navy


- HMS Ark Royal - Flaggschiff bei der Versenkung der Schlachtschiffs Bismarck
- HMS Victory - Admiral Nelson's Flaggschiff.
- HMS Bounty
- HMS Endurance der Eisbrecher der Royal Navy (Bez.: A171)
- HMS Hood - wurde vom deutschen Schlachtschiff Bismarck zerstört
- HMS Beagle - transportierte Charles Darwin auf seiner Reise.
- HMS Dreadnought - Das erste moderne Schlachtschiff der Welt
- HMS Resolution - Das erste U-Boot der Resolution-Klasse
- HMS Warrior
- HMS Hercules
- HMS Nelson
- HMS Duke of York - Beteiligt an der Versenkung der Scharnhorst
- HMS Exeter - der schwerer Kreuzer war an der Schlacht am Rio de la Plata beteiligt.
- HMS Prince of Wales
- HMS Courageous
- HMS Royal Oak - das Schlachtschiff wurde von U-47 in Scapa Flow durch Torpedos Versenkt.

Siehe auch:


- Schlacht von Trafalgar
- Erster Weltkrieg
- Zweiter Weltkrieg

Weblinks


- http://www.royal-navy.mod.uk Website der Royal Navy
- [http://www.royalmagazine.net/ Women in the armed forces]
- [http://www.royalmagazine.net/ WOMEN'S POWER MAGAZINE] Kategorie:Militär (Großbritannien) Kategorie:Marine ja:イギリス海軍

Admiral

Admiral ist der höchste militärische Dienstgrad in der Marine, entsprechend dem General des Heeres und der Luftwaffe. Die Bezeichnung leitet sich ab vom arabischen amīr al-bahr امير البحر – Befehlshaber zur See; siehe Emir. Die Admirale werden auch als Flaggoffiziere bezeichnet. Ursprünglich wurde der Führer einer Flotte als Admiral bezeichnet. Im Laufe der Zeit haben sich mehrere Admiralsdienstgrade entwickelt. So wurde es üblich, den Vertreter des Admirals als Vizeadmiral zu bezeichnen. Für die Nachhut gab es einen weiteren Admiral, der im englischen als rear admiral (=rückwärtiger Admiral) bezeichnet (s.u.), ein Dienstgrad, der in anderen Marinen als Konteradmiral bezeichnet wird. Er stand in der Hierarchie niedriger als der Vizeadmiral. In anderen Ländern gab es andere Bezeichnungen für die verschiedenen Admirale, so heißt z.B. in der niederländischen Marine der Konteradmiral ":nl:Schout-bij-nacht", was etwa mit Nachtwächter übersetzt werden kann. Um die Ränge in internationalen Organisationen wie etwa der NATO vergleichen zu können, bezeichnet man sie mit Sternen, wobei in Friedenszeiten der Vier-Sterne-Admiral der höchste Admiral ist.

Deutsche Marine

In der Deutschen Marine (Bundesmarine) gibt es vier Admiralsdienstgrade (in absteigender Reihenfolge) : Im Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr lauten die entsprechenden Admiralsdienstgrade „Admiralarzt“ bzw. „Admiralapotheker“ (Flottillenadmiral), „Admiralstabsarzt“ (Konteradmiral) und „Admiraloberstabsarzt“ (Vizeadmiral). Innerhalb der Deutschen Marine gibt es keinen Dienstposten für einen 4-Sterne-Admiral. Den Dienstgrad „Admiral“ können Marineoffiziere nur in Verwendungen wie Generalinspekteur der Bundeswehr oder in der militärischen Organisation der NATO erlangen. „Vizeadmiral“ sind der Inspekteur der Marine und der Befehlshaber der Flotte. Außerdem können Marineoffiziere in anderen Bereichen der militärischen Organisation, z.B. als der Stellvertreter des Generalinspekteurs oder auf Dienstposten der NATO, Vizeadmiral sein. Auch der Inspekteur des Sanitätsdienstes kann ein Marineoffizier sein, was mit Admiraloberstabsarzt Dr. Karsten Ocker auch momentan der Fall ist. Si